Start ins Berufsleben – 30 junge Leute beginnen ihre Ausbildung bei der KVV und starteten in der „Neuen Denkerei“ in eine Integrationswoche. (Bild Kasseler Verkehrs- und Versorgungs-GmbH)

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Zukunft im Blick – 30 Azubis starten Berufsausbildung bei der KVV

Coronaimpfung vor Ausbildungsstart bei KVV-Betriebsärztin

Kassel, 7. September 2021. 30 junge Leute hatten am Mittwoch, 1. September 2021, ihren allerersten Arbeitstag. Als Auszubildende bei der Kasseler Verkehrs- und Versorgungs-GmbH und ihren beiden größten Töchtern KVG und der Städtische Werke AG. Das kommunale nordhessische Unternehmen bildet die Nachwuchskräfte in neun Ausbildungsberufen aus, hinzu kommen drei duale Studiengänge. Also klassische Ausbildung plus ein Hochschulstudium. Die Bandbreite ist trotz Corona mit zwölf Ausbildungsgängen im Vergleich zu den Vorjahren hoch, vor allem aber modern. Mit der Ausbildung zum/zur Industriekaufmann/frau kombiniert mit dem Studium Management und Digitalisierung und dem Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung setzt die KVV auch in der Ausbildung klar auf Digitalisierung.

Dr. Michael Maxelon, Geschäftsführer der KVV und Vorstandsvorsitzender der KVG und der Städtische Werke AG, begrüßt die neuen Auszubildenden und freut sich über den Modernisierungsschub: „Wir brauchen auch in Zukunft unsere Fachkräfte im Fahrbetrieb oder Kaufleute und Mechatroniker. Ohne sie gerät der Betrieb ins Stocken. Aber wir sehen, dass die Zukunft immer digitaler wird und die KVV unternimmt alle Anstrengungen, die Prozesse und Abläufe weiter zu digitalisieren. Und da werden uns unsere neuen Fachleute bestens unterstützen können. Ich heiße alle 30 Azubis herzlich willkommen und kann versprechen, dass sie hier nicht nur eine spannende Ausbildung durchlaufen, sondern auch viel Freude und eine interessante Zeit haben werden!“

An ihrem ersten Arbeitstag starteten die Azubis zunächst in eine Integrationswoche. Impfung, Genesung oder negativen Coronatest vorausgesetzt, ging es zunächst in einen zweitägigen Workshop, um sich untereinander kennenzulernen, aber auch das Unternehmen und seine Ausbilderinnen und Ausbilder. Wobei einige der jungen Leute schon einen ersten intensiveren Kontakt zur KVV hatten. Denn der Ausbildungsbetrieb hat den neuen Kolleginnen und Kollegen angeboten, sich vor dem Start bei der KVV gegen Corona impfen zu lassen.

Auf die Workshops am darauffolgenden Mittwoch und Donnerstag lernten die Azubis freitags berufliches Homeoffice mit Webinaren rund um die Themen Datenschutz und Lernplattform kennen, wurden aber auch in die Kalkulationssoftware Excel eingeführt. Praktisch wurde es an diesem Montag, 6. September. Es standen Betriebsbesichtigungen an. Und da gibt es bei der KVV vieles zu sehen. Vom Müllheizkraftwerk, Auebad, Straßenbahnbetriebshof bis hin zu den Ausbildungswerkstätten, Unternehmenszentrale, Windparks oder Wasserwerken. „Alles geht nicht an einem Tag – aber die Ausbildung gibt genug Gelegenheit, ein so großes und breit aufgestelltes Unternehmen wie die KVV kennenzulernen“, freut sich der Unternehmenschef Maxelon. Zum Abschluss der Integrationswoche gibt es ein großes Kassel-Kennenlernprogramm in Form eines Wettbewerbs, neudeutsch „Kassel-Challenge“. Sinn und Zweck ist natürlich, ein breiteres Bild von der Stadt Kassel zu bekommen, vor allem aber auch Teambuilding. Die jungen Leute sollen spielerisch zusammenwachsen und ein Wir-Gefühl entwickeln. In den vorherigen Auflagen war das ein voller Erfolg.