Noch eine Testfahrt mit einer Straßenbahn, das Auf- und Wegräumen von Baufahrzeugen, Material und Absperrungen, und dann heißt es am kommenden Montag, 9. Mai, frühmorgens: „Bahn frei“ in der Friedrich-Ebert-Straße! Die Bauarbeiten zwischen Gabelsberger- und Annastraße enden nach rund sechs Wochen pünktlich. (Foto: KVV/Soremski).

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„Bahn frei!“ ab Montag in der Friedrich-Ebert-Straße

KVG beendet Gleiserneuerung wie geplant  

Kassel, 6. Mai 2022. Nach rund sechs Wochen beendet die KVG am kommenden Montagmorgen, 9. Mai, pünktlich ihre Gleisbauarbeiten in der Friedrich-Ebert-Straße. Dann heißt es wieder: „Bahn frei“ für die Trams der Linien 4 und 8 auch zwischen Gabelsberger- und Annastraße. 

„Wir sind alle sehr froh, dass wir die Arbeiten fristgerecht und ohne größere Störungen abschließend können“, sagt KVG-Projektleiter Achim Gerber erleichtert. „Dafür danken wir sehr herzlich allen an beteiligten Firmen sowie den Anliegern und Anwohnern für ihr Verständnis und für ihre Kooperationsbereitschaft mit unserem Baustellenkümmerer Wolfgang Evers.“ So sei es beiden Seiten trotz der Straßensperrungen immer wieder gelungen, Lösungen für den Lieferverkehr zu finden. „Durch frühzeitige Gespräche und Flexibilität aller Beteiligten wurden Materialanlieferungen für angrenzenden Geschäfte, Wohnungsumzüge von Mietern oder Anlieferungen ganzer Wohnungseinrichtungen nach Neueinzug möglich.“  

Im Zuge der Arbeiten der Stadt Kassel für die Verlängerung des Radwegenetzes in der Friedrich-Ebert-Straße hatte die KVG auf einer Länge von 340 m die stark verschlissenen Gleise zwischen Gabelsberger- und Annastraße ausgetauscht. Weil ausreichend Platz für Baufahrzeuge und Material sowie Durchfahrtswege für zum Beispiel Feuerwehr und Rettungsdienste gewährleistet sein mussten, konnten die KVG und die von ihr beauftragten Baufirmen immer nur auf einer Seite arbeiten.

Auch die Aufgaben selbst waren anspruchsvoll: Zwischen Gabelsberger- und Annastraße wurden die Gleise teilweise von 2,70 m auf bis zu 3,30 m aufgeweitet und abschnittsweise leicht verschwenkt. Die Baugrube reicht bis zu einem Meter in die Tiefe, weil der nicht tragfähige Untergrund ausgetauscht werden musste. Die Kaphaltestelle Querallee wurde beiderseits abgebaut und als normale, barrierefreie Haltestelle neu errichtet.