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Ab sofort können sich alle Schülerinnen und Schüler ab 14 Jahren in Stadt und Landkreis Kassel im Rahmen des Freiwilligen Sozialen Schuljahrs (FSSJ-KS) in zahlreichen Einsatzstellen engagieren. Bei der Auftaktveranstaltung für das Schuljahr 2021/2022 wurde eine Straßenbahn präsentiert, die als Botschafterin für das freiwillige Engagement von Jugendlichen wirbt (v.l.): Ali Taher (Freiwilligenzentrum), Bürgermeisterin Ilona Friedrich, Landrat Andreas Siebert und Annette Knieling, Leiterin des Staatlichen Schulamts. ©Andreas Weber/Stadt Kassel

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Auftakt Freiwilliges Soziales Schuljahr - mit eigener Straßenbahn

Nachdem es im vergangenem Schuljahr noch ein Pilotprojekt war, startet das Freiwillige Soziale Schuljahr in Stadt und Landkreis Kassel (FSSJ-KS) jetzt durch. Ab sofort können sich alle Schulen in der Region und damit alle Schülerinnen und Schüler ab der achten Klasse beziehungsweise ab 14 Jahren in zahlreichen Einsatzstellen freiwillig engagieren.

Bei der Auftaktveranstaltung für das Schuljahr 2021/2022 am Dienstag, 5. Oktober, stellten sich – stellvertretend für die Kasseler Zivilgesellschaft – acht Einrichtungen den Schülerinnen und Schülern vor. Diese konnten sich dann direkt zu einem FSSJ-Engagement anmelden. Bisher beteiligen sich 20 Einrichtungen und Organisationen in Kassel und elf Einrichtungen im Landkreis Kassel. Beispielhaft vertreten waren die Begegnungsprojekte des Diakonischen Werkes Region Kassel, der Frauentreff Brückenhof, die Jugendarbeit der Gemeinde Lohfelden und der Sportverein Aeltere Casseler Turngemeinde (ACT) e.V.

„Ich freue mich, dass wir mit so viel Schwung und voller Zuversicht in das erste FSSJ-Jahr gehen“, so Bürgermeisterin Ilona Friedrich. „Mit dem FSSJ möchten wir Schülerinnen und Schüler in der Stadt und der ganzen Region erreichen und das tolle Programm hier und heute auf eine besondere Art und Weise bewerben. Denn wir wünschen uns, dass aus dem FSSJ – im wahrsten Sinne des Wortes - eine Bewegung wird!“ Landrat Andreas Siebert ergänzte: „Im Landkreis Kassel hat das Engagement in den vielfältigen Vereinen eine herausragende Rolle. Diese möchten wir mit dem FSSJ weiter entwickeln und zukunftssicher gestalten.“

„Wir unterstützen die Botschaft der FSSJ-Straßenbahn sehr gern. Mit ihr als Werbeträger möchten wir zeigen, wie wichtig auch uns das freiwillige Engagement von Jugendlichen ist“, so Dr. Michael Maxelon, Geschäftsführer der Kasseler Verkehrs- und Versorgungs-GmbH (KVV). „Als Unternehmen unterstützen wir ebenfalls die Kasseler Zivilgesellschaft. Viele soziale Angebote würde es ohne Ehrenamt nicht geben. Um auf die Bedeutung des FSSJ aufmerksam zu machen, ist die gut sichtbare Straßenbahn daher optimal.“

Das Freiwillige Soziale Schuljahr wird in enger Zusammenarbeit von Stadt und Landkreis Kassel mit dem für die gesamte Region zuständigen Staatlichen Schulamt durchgeführt. Für das Schulamt stellt das FSSJ-KS einen besonderen und wertvollen außerschulischen Lernort dar, so Leiterin, Annette Knieling. „Das FSSJ-KS ist eine großartige Gelegenheit für Schülerinnen und Schüler, ihre Talente zu entdecken und ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten weiter auszubauen. Zudem kann darüber das Bewusstsein, sich für andere einzusetzen, weiterentwickelt werden.“

Mit der Organisation des FSSJ-KS wurde das Freiwilligenzentrum Region Kassel beauftragt. Dieses kümmert sich zum Beispiel um die Gewinnung und Vermittlung von Schulen und Einsatzstellen, unterstützt die Jugendlichen beim Kennenlernen der Einsatzstellen und begleitet sie während des gesamten Schuljahres.

Das Projekt FSSJ-KS wird für drei Jahre mit 75.000 Euro vom Land Hessen gefördert. Stadt und Landkreis steuern ebenfalls je 75.000 Euro aus Eigenmitteln zur Gesamtfinanzierung bei.

Interessierte Schülerinnen und Schüler sowie potentielle FSSJ-Einsatzstellen können sich telefonisch unter 816 44 330 oder per Mail an at(at)freiwilligenzentrumkassel.de beim Freiwilligenzentrum Region Kassel melden.

Alle Informationen zum FSSJ in der Region Kassel sind zudem auf der eigens eingerichteten Projekthomepage www.fssj-ks.de zusammengestellt.