• 08.06.21 | 16:12 Uhr |
  • Wegen dringend erforderlichen Bauarbeiten in der Kasseler Straße in Waldau
  • werden die Busse der Linien 10 und 12 dort bis auf Weiteres umgeleitet


Hinweis: Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) hat am Montag, 10. Mai, in einer Pressemitteilung Ergebnisse einer Studie der Charité Research Organisation (CRO) vorgelegt.

 

Diese erste wissenschaftliche Untersuchung unter Realbedingungen stützt frühere nationale und internationale Untersuchungsergebnisse, wonach bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel keine erhöhte Infektionsgefahr besteht.

   

Voraussetzung ist freilich: Abstand halten, Maske tragen, Durchlüften der Fahrzeuge, und hinzu kommt die vergleichsweise geringe Auslastung der Fahrzeuge.

   

>> Weitere Informationen zur Studie und dem Presseartikel finden Sie hier.

  

Gemeinsam gegen Corona

Ab Mittwoch, den 02. Juni, gelten wieder die Bestimmungen der hessischen Corona-Verordnungen. Unter diesen Voraussetzungen dürfen in Bus und Bahn sowie an Haltestellen und Bahnhöfen wieder so genannte OP-Masken oder Schutzmasken des Standards FFP2, KN95, N95 oder vergleichbar ohne Ausatemventil, getragen werden. Behelfsmasken, Schals oder Tücher sind nicht weiter nicht zulässig.

 

Regelung abhängig von Sieben-Tage-Inzidenz

Nach dem Infektionsschutzgesetz gilt in Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen an drei aufeinanderfolgenden Tagen die Sieben-Tage-Inzidenz über 100 liegt, ab dem übernächsten Tag an Haltestellen, in Bahnhöfen und Fahrzeugen des öffentlichen Personenverkehrs die Pflicht zum Tragen einer Atemschutzmaske (FFP2 oder vergleichbar).

Unterschreitet die Sieben-Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 100 in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt an fünf aufeinander folgenden Werktagen, so gilt ab dem übernächsten Tag in Hessen wieder die Regelung der Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung (CoKoBeV) des Landes Hessen. Danach besteht an Haltestellen, in Bahnhöfen und Fahrzeugen des öffentlichen Personenverkehrs die Tragepflicht einer medizinischen Maske (OP-Maske, FFP2 oder vergleichbar).

 

Sicher unterwegs mit Bus und Tram

Die Gesundheit und Sicherheit unserer Fahrgäste und Mitarbeiter ist uns wichtig. Daher wurden verschiedene Maßnahmen umgesetzt, die die Nutzung von Bussen und Trams während der Corona-Pandemie so sicher wie möglich machen.
 

Das tun wir für Sie

Reguläres Fahrplanangebot: Auch wenn mit den Bussen und Trams gerade weniger Fahrgäste unterwegs sind, fahren wir nach regulärem Fahrplan und damit 100% unserer Kapazität. So bieten wir möglichst viel Platz in unseren Fahrzeugen. Darüber hinaus können auch im Stadtgebiet die RegioTrams sowie die Busse des NVV genutzt werden.

Frische Luft:
Die Fahrer*innen öffnen an jeder Haltestelle alle Fahrzeugtüren. So ersparen sie einerseits unseren Fahrgästen den Kontakt zum Türtaster und sorgen zum anderen für zusätzliche Frischluftzufuhr. Außerdem saugen die modernen Klimaanlagen der Fahrzeuge verbrauchte Luft ab und ersetzen sie durch frische Umgebungsluft.

Gründliche Reinigung: Zusätzlich zur täglichen Reinigung nach Dienstende, säubern wir die Fahrzeuge auch in den Endhaltestellen.

Trennscheiben beim Fahrer: Mit den Trennscheiben werden unsere Busfahrer*innen und die Fahrgäste geschützt. Gleichzeitig ist der Kontakt zwischen beiden möglich, sodass Fahrkarten im Bus gekauft werden können und das Fahrpersonal ansprechbar bleibt.

Durchsagen, Plakate, Hinweise: Mit regelmäßigen Durchsagen und Plakaten in den Fahrzeugen sowie Texten auf den elektronischen Anzeigern weisen wir alle Fahrgäste darauf hin medizinische Masken zu tragen und möglichst Abstand zu halten.

Kontrolle der Maskenpflicht:
Unsere Fahrgäste schützen sich gegenseitig, indem sie eine FFP2-Maske tragen. Damit das so bleibt, kontrollieren unsere Fahrausweisprüfer die Einhaltung der Maskenpflicht und werden dabei von einem externen Sicherheitsdienstleister unterstützt. Wer keine den Vorgaben entsprechende Maske trägt und kein Attest vorweisen kann, das ihn von der Maskenpflicht befreit, riskiert eine Vertragsstrafe von 50 €.
 

Das können Sie tun

  • Wenn Sie sich krank fühlen, meiden Sie den öffentlichen Nahverkehr
  • Vermeiden Sie, wenn möglich, das Fahren zu Stoßzeiten
  • Kaufen Sie vor Fahrtantritt ein Ticket, Vorverkaufsstellen finden Sie hier.
  • Nutzen Sie beim Ein-/Ausstieg alle Türen und lassen Sie anderen Fahrgästen Platz beim Ein-/Aussteigen
  • Verteilen Sie sich in den Fahrzeugen
  • Tragen Sie eine FFP2-Maske oder Vergleichbares
  • Halten Sie sich an die allgemeingültigen Hygieneregeln

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Thema Maskenpflicht und Klimaanlagen:

1. Was gilt als Mund-Nasen-Bedeckung?

Ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 100 an drei aufeinanderfolgenden Tagen gilt ab dem übernächsten Tag an Haltestellen, in Bahnhöfen und in Fahrzeugen des öffentlichen Nahverkehrs eine Pflicht zum Tragen einer Atemschutzmaske des Standards FFP2, KN95, N95, FFP3, KN99, N99 oder vergleichbar ohne Ausatemventil.
OP-Masken, Behelfsmasken, Schals oder Tücher sind nicht mehr zulässig.

 

Unterschreitet die Sieben-Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 100 an fünf aufeinander folgenden Werktagen, so gilt ab dem übernächsten Tag wieder die Regelung der Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung (CoKaBeV) des Landes Hessen.
Danach besteht an Haltestellen, in Bahnhöfen und in Fahrzeugen des ÖPNV die Tragepflicht einer medizinischen Maske (OP-Maske, FFP2 oder vergleichbar).

Behelfsmasken, Schals oder Tücher sind grundsätzlich nicht zulässig.

2. Darf während der Fahrt ein Visier statt einer Maske getragen werden?

Nein. Gesichtsvisiere bedecken Mund und Nase nicht vollständig und liegen nicht an der Gesichtshaut an. Sie stellen somit keinen Ersatz für eine Mund-Nasen-Bedeckung dar, können jedoch eine sinnvolle Ergänzung sein.

3. Wer muss keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen?

  • Kinder unter 6 Jahre, 
  • Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können 
  • Personen, die aufgrund einer anerkannten Behinderung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können

    (Personen aus den beiden zuletzt genannten Gruppen müssen ein entsprechendes Attest (siehe Punkt 4) mitführen.)

4. Wie sieht ein ärztliches Attest aus, dass von der Tragepflicht befreit?

  • Ein Attest muss im Original vorliegen. 
  • Es trägt einen Stempel der Praxis sowie die originale Unterschrift des Arztes. 
  • Es ist auf den Namen des Fahrgastes ausgestellt. 
  • Es ist daraus ersichtlich, dass der Fahrgast an einer Erkrankung oder Behinderung leidet oder, dass er, aufgrund einer Erkrankung keine Mund-Nase-Bedeckung tragen kann.

5. Dürfen Schwerbehinderte mit Ausweis ohne Maske fahren?

Von der Tragepflicht befreit nur das Attest (s.o.). Der Schwerbehindertenausweis ist hierfür nicht ausreichend.

6. Darf die Maske zum Essen oder Trinken kurz abgenommen werden?

Ja, die Maske darf kurz für den Moment der Nahrungs- oder Getränkeaufnahme entfernt werden, muss aber sofort wieder aufgesetzt werden. Auf Lebensmittel, für deren Aufnahme die Maske für längere Zeit abgenommen werden muss, sollte während der Fahrt im Nahverkehr verzichtet werden.

7. Was passiert, wenn ich keine Mund-Nasen-Bedeckung trage?

Wer keine Mund-Nasen-Bedeckung trägt und keine offizielle Befreiung von der Tragepflicht nachweisen kann, kann von der Beförderung ausgeschlossen werden.
Außerdem kann durch Ordnungsbehörden ein Bußgeld ausgesprochen werden. Bei Kontrollen durch die Verkehrsunternehmen oder beauftragte Dritte kann eine Vertragsstrafe verhängt werden. 

Bitte beachten Sie außerdem die geänderten Beförderungsbedingungen:

  • Wer in Verkehrsmitteln keine Mund-Nasen-Bedeckung trägt, kann von der Beförderung ausgeschlossen werden.
  • Zudem wird eine Vertragsstrafe von 50,- Euro fällig. Die Höhe des Betrags ist angelehnt an das Bußgeld, das Ordnungsbehörden in Hessen bei derartigen Verstößen erheben können.
  • Wer von der Pflicht zum Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung befreit ist, muss ein Attest darüber mitführen.

8. Wird die Maskenpflicht durch zusätzliches Personal kontrolliert?

Ja, die KVG und der NVV lassen die Fahrzeuge durch eigene Sicherheitsteams kontrollieren.

9. Warum tragen die Bus- und Tramfahrer keine Maske? Gilt das Ticket auch im AnrufSammelTaxi?

In der Fahrerkabine der Trams bzw. im abgesperrten Bereich sind unsere Fahrer nicht verpflichtet eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. An beiden Stellen kommen sie nicht in Kontakt mit Fahrgästen. Somit ist Infektionsschutz auch ohne Maske gewährleistet. Verlassen Sie den Fahrerbereich, um beispielsweise die Rampe für Rollstuhlfahrer herunterzuklappen, sind auch sie verpflichtet ihre Maske zu tragen.

10. Kann ich mich über die Klimaanlagen in Bussen und Trams mit dem Coronavirus anstecken?

Die Klimaanlagen in unseren Fahrzeugen sind kein Grund zur Sorge, ganz im Gegenteil: Nach aktuellem Wissensstand sorgen Klima- und Lüftungsanlagen für regelmäßigen Luftaustausch und senken damit die Konzentration der Tröpfchen in der Raumluft. Die Folge: Das Übertragungsrisiko sinkt! Hinzu kommt, dass das Öffnen der Türen in den Haltestellen für eine regelmäßige Durchlüftung der Fahrzeuge sorgt.

11. Wäre es nicht sinnvoller, die Fenster aufzumachen, statt die Klimaanlage anzustellen?

Moderne Klimaanlagen sorgen für Frischluft, verteilen die Viren nicht im Fahrzeug und senken das ohnehin niedrige Übertragungsrisiko in Bussen und Trams noch einmal deutlich. Die Systeme saugen die verbrauchte Luft aus den Fahrzeugen heraus und ersetzen sie durch frische Umgebungsluft. Dadurch wird die Luft im Fahrzeug ständig erneuert. Die Klimaanlagen sind also wesentlich effizienter als das Lüften von Hand.

12. Warum öffnen sich die Fahrzeugtüren, obwohl niemand ein- oder aussteigt?

Unser Fahrepersonal ist angewiesen, die Türen der Fahrzeuge an jeder Haltestelle zu öffnen. So ersparen wir unseren Fahrgästen den Kontakt zum Türtaster und sorgen für zusätzliche regelmäßige Frischluftzufuhr in den Fahrzeugen. Da die Haltestellen sich in einem Abstand von häufig nur wenigen Minuten Fahrzeit befinden, entsteht selbst bei hoher Besetzung in den Fahrzeugen eine sehr gute Belüftung. Zudem sorgen unsere Klimaanlagen für Frischluft und minimieren damit deutlich die Gesundheitsgefährdung.

13. Wie häufig werden die Kasseler Busse und Trams gereinigt?

Wir haben unsere Reinigungsintervalle deutlich verstärkt. Zusätzlich zur täglichen Reinigung nach Dienstende säubern wir die Fahrzeuge auch in den Endhaltestellen. Eine noch so gründliche Reinigung und die oben genannten Schutzmaßnahmen ersetzen jedoch nicht die persönliche Verantwortung. Deshalb ist es für jeden einzelnen Fahrgast wichtig, die persönlichen Hygienemaßnahmen konsequent einzuhalten.

14. Wie kümmert sich die KVG um die Einhaltung der Maskenpflicht?

Es ist uns sehr wichtig, dass unsere Fahrgäste der Maskenpflicht nachkommen. Deshalb informieren wir sehr ausgeprägt über eine Vielzahl von Kanälen über diese Pflicht. Zudem haben wir selbst kostenlos Masken verteilt und bieten nach wie vor sehr kostengünstig Masken zum Kauf an. Damit das so bleibt, kontrollieren unsere Fahrausweisprüfer auch die Einhaltung der Maskenpflicht und werden dabei zusätzlich von einem externen Sicherheitsdienstleister unterstützt. Wer keine medizinische Maske trägt und kein Attest vorweisen kann, das ihn von der Maskenpflicht befreit, riskiert eine Vertragsstrafe von 50 €. Das Prüfpersonal hat außerdem Masken dabei, die die Kollegen bei Bedarf verteilen. Gegenüber uneinsichtigen Fahrgästen können unsere Mitarbeiter grundsätzlich auch das Hausrecht ausüben und diese aus den Fahrzeugen verweisen. Allerdings gilt hierbei, dass Eskalationen – insbesondere solche, die zu körperlichen Auseinandersetzungen führen können – vermieden werden müssen, um unsere Mitarbeiter zu schützen. In Extremfällen schalten wir die Ordnungsbehörden ein.

NVV-ServiceTelefon: 0800 - 939 - 0800 (gebührenfrei)
KVG

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