Bike Challenge 2016: KVV-Mitarbeiter erradeln E-Ladesäule

30.03.2017

Regionalmanagement zeichnet 15.000 zurückgelegte Kilometer aus


Kassel, 30. März 2017. Mit dem Fahrrad die Welt retten? Den Anspruch hatten weder die Initiatoren der Bike Challenge vom Regionalmanagement Nordhessen, noch die teilnehmenden Unternehmen und ihre Mitarbeiter. Aber sie wollten dem Klima einiges ersparen und sich selbst und ihrer Gesundheit etwas Gutes tun – und so ließen sie zwischen dem 1. Juni und 30. September 2016 ihr Auto in der Garage stehen und fuhren mit dem Rad zur Arbeit.

 

Insgesamt kamen so 172.000 Kilometer zusammen – was einer Ersparnis von zirka 30.000 Tonnen CO2 entspricht. In der Kategorie „Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeiter“ setzen sich die Mitarbeiter der Kasseler Verkehrs- und Versorgungs-GmbH mit insgesamt 15.000 Kilometern durch. Holger Schach, Geschäftsführer des Regionalmanagements Nordhessen, zeichnete das Unternehmen am Donnerstag, 30. März 2017, aus und übergab als Preis eine Ladesäule für Pedelecs. Sie wurde vom Bad Emstaler Unternehmen Plug´n Charge zur Verfügung gestellt und ist bereits auf dem Fahrradparkplatz der KVV-Tochter Städtische Werke Netz + Service GmbH in der Eisenacher Straße am Platz der Deutschen Einheit installiert und betriebsbereit.

 

Dr. Michael Maxelon, Geschäftsführer der KVV und Vorstandsvorsitzender der Städtische Werke AG, freut sich vor allem für die Mitarbeiter, die mit dem Pedelec zur Arbeit kommen, betonte aber auch den gesundheitlichen Aspekt: „Die meisten von uns haben heute Bürojobs und wir bewegen uns viel zu wenig. Das macht krank. Wer dagegen regelmäßig mit dem Rad zur Arbeit fährt, verbessert sein Wohlbefinden und seine Gesundheit dauerhaft und spürbar. Das vermeidet Krankheiten und für uns als Unternehmen natürlich Krankheitstage. Auch deshalb unterstützen wir die Bike Challenge.“

 

Dass Radfahren nicht das Gegenteil zum Autofahren oder dem Bus oder Tram sei, ist Städtische Werke-Vorstand Dr. Thorsten Ebert wichtig: „Moderne Mobilität zeichnet sich durch eine intelligente Verbindung aller Mobilitätsformen aus. Es geht nicht darum, das Auto zu verteufeln und allein das Rad oder den ÖPNV als ideal zu verkaufen. Aber wir müssen weg von der jetzigen Dominanz des Autos hin zu mehr täglichen Wegen auf dem Rad oder mit Bus und Bahn. Pedelecs oder E-Bikes passen da perfekt, denn mit ihnen lassen sich größere Distanzen überbrücken, die man bisher allein mit den Auto zurückgelegt hat.“

 

„Für die diesjährige Bike Challenge, die im Mai starten wird, haben wir gemeinsam mit der Firma Micromata eine neue Website entwickelt und unsere App verbessert. Darüber können sich die Teilnehmer anmelden und ihre persönliche Leistung mit anderen Fahrern vergleichen“, so Regionalmanager Holger Schach.

 

Die E-Ladesäule von Plug´n Charge ist eine waschechte Nordhessin. Dr. Christian Kahl, Geschäftsführer des Bad Emstaler Unternehmens, erläutert, was sie auszeichnet: „Die Ladestation für Elektrofahrräder kann man ganz einfach mit dem Smartphone bedienen. Strom wird erst freigegeben, wenn sich der Nutzer angemeldet hat. In den dazugehörigen Boxen lassen sich Gegenstände während des Ladevorganges verschließen. Also das organisierte Laden und Schließen für Pedelecs und E-Bikes!“

 

Ursprung des 2016 pilotierten Wettbewerbs ist das EU-Projekt BestMOB im Climate-KIC Programm zum Thema Verhaltensänderung im Verkehr. Beteiligt waren neben europäischen Partnern das Regionalmanagement Nordhessen gemeinsam mit der Stadt Kassel. 

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