• ++ Gleisbauarbeiten Leipziger Str., zw. Fuldabrücke und Unterneustädter Kirchplatz, ab 18. September bis 6. Oktober.
  • ++ Trams fahren regulär, Bushaltestelle am Fahrbahnrand. Nähere Infos s. >> Presseservice <<.

1,2 Mio. Euro für Kasseler Tram

28.09.2016

Verkehrs-Staatssekretär Mathias Samson (r.) übergibt an Dr. Thorsten Ebert, Vorstand der Kasseler Verkehrs-Gesellschaft (KVG) den Bescheid.

Mit 1,2 Mio. Euro unterstützt das Land Hessen die Stadt Kassel bei der Anpassung ihrer Straßenbahn-Haltestellen an die Entwicklung der Fahrgastzahlen. Den Bescheid übergab Verkehrs-Staatssekretär Mathias Samson am Mittwoch an Dr. Thorsten Ebert, Vorstand der Kasseler Verkehrs-Gesellschaft (KVG). Das Land trägt damit über die Hälfte der Gesamtkosten von 1,93 Mio. Euro. „Leistungsfähige und attraktive öffentliche Verkehrsmittel sind unerlässlich für eine nachhaltige Mobilität“, sagte Samson.

 

Das Geld dient der Verlängerung der Bahnsteige an der Haltestellen der Strecke von der Stadtgrenze zu Baunatal über die Frankfurter Straße bis zur Ihringshäuser Straße sowie auf der Helleböhnstrecke (Walther-Schücking-Platz bis Oberzwehren Mitte). Die KVG will dort künftig in Stoßzeiten Straßenbahnen mit Beiwagen verkehren lassen, „um die in den vergangenen Jahren kontinuierlich gewachsenen Fahrgastzahlen zu bewältigen. 2011 hatten wir jährlich 39,5 Millionen Fahrgäste, 2014 waren es schon knapp 46 Millionen. Da wir davon ausgehen, dass wir auch in Zukunft mehr Menschen für den ÖPNV gewinnen können, verschaffen uns die Beiwägen die notwenigen Kapazitäten“, erläutert KVG-Vorstand Ebert.

 

Für Fahrgäste wird die Fahrt damit komfortabler und entspannter. Sie finden nicht nur mehr Sitzplätze, sondern auch mehr Türen zum Ein- und Ausstieg, so dass die Wagen auch bei hohem Passagieraufkommen nicht so lange an den Haltstellen warten müssen und den Fahrplan besser einhalten können. „Dies ist ein weiterer Anreiz zum Umstieg auf den ÖPNV“, sagte der Staatssekretär.

 

Bei der Verlängerung werden die Bahnsteige auch barrierefrei ausgebaut. Künftig ermöglichen sie den stufenlosen Ein- und Ausstieg und bieten taktile Leitstreifen für Sehbehinderte. Der Ausbau soll im Herbst 2016 beginnen.

 

Neben längeren Bahnsteigen benötigen die mit Beiwagen ausgestatteten Trams auch eine stärkere Stromversorgung. Auch an diesen Investitionen beteiligt sich das Land.

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KVG