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Bei der Ausstattung unserer Fahrzeuge und Haltestellen achten wir darauf, dass sie von allen unseren Fahrgästen genutzt werden können. Die Basis hierfür bildet ein so genanntes Niederflursystem. Fahrzeuge und Haltestellen sind so aufeinander abgestimmt, dass ein Ein- und Aussteigen niederflurig, also nahezu ebenerdig, möglich ist.
Von den 102 Tram-Haltestellen Kassels sind 95 Prozent niederflurgerecht ausgebaut. Damit liegt Kassel deutschlandweit an der Spitze.
Bei den Bushaltestellen, davon gibt es in Kassel 319 – liegt der Prozentsatz bei ca. 40%. Doch auch hier wird sich der Stand in den kommenden Jahren weiter verbessern.
81 Prozent der Straßenbahnen in Kassel sind so genannte Niederflurbahnen. Bei den Bussen beträgt der Niederfluranteil der KVG-Flotte mittlerweile 100 Prozent.
Um für alle unsere Fahrgäste attraktiv zu sein, beteiligt sich die KVG seit vielen Jahren auch an der Entwicklung neuer Techniken und Materialien.
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Ein Niederflursystem besteht aus einem aufeinander abgestimmten System aus Fahrzeug und Haltestelle.
In diesem Sinne sind unsere barrierefreien Bushaltestellen mit dem 18 cm hohen Kasseler Sonderbord ausgestattet.
Dieser Systemstein zeichnet sich dadurch aus, dass er formtechnisch ausgerundet und besonders glatt ist, so dass der Bus die Haltestelle spurgenau und spaltfrei anfahren kann.
Bei der Anfahrt des Busses an die Haltestelle ist „Distanzlosigkeit“ ausdrücklich erwünscht.
Um zusätzlich zum vertikalen Höhenunterschied auch den horizontalen Spalt so gering wie möglich zu halten, sind die Tram-Haltestellen auf 20 cm erhöht.
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Barrierefreie Mobilität beginnt und endet nicht an der Haltestelle. Deshalb sind auch die Wege zu den Haltestellen fester Bestandteil unserer Planung. Seit einiger Zeit bauen wir Querungsstellen als geteilte Querung.
Dabei teilt sich der Bordstein des Querungsbereichs in zwei Bereiche:
Beide Produkte wurden von der Firma „Profilbeton“ in Zusammenarbeit mit uns entwickelt.
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An stark frequentierten Knotenpunkten und großen Haltestellenanlagen kommt es darauf an, Trams und Busse ohne Staus zügig ein- und ausfädeln zu können, damit der Fahrplan verlässlich eingehalten werden kann.
Das schaffen wir dadurch, dass an diesen Haltestellen immer zwei Fahrzeuge auf einmal ausfahren können. Das zweite Fahrzeug hält also in der Regel nicht noch einmal an der vorderen Einstiegsposition an.
Damit blinde und sehbehinderte Menschen die unterschiedlichen Fahrzeuge auseinander halten können, geben Tram-Bahnen über Außenlautsprecher Linie und Ziel bekannt. Dieser Service wird an allen Tram-Haltestellen angeboten, an denen mehr als eine Linie verkehrt.
Fahrgäste mit Mobilitätseinschränkung sollten dem Fahrpersonal, sofern sie das zweite Fahrzeug nicht rechtzeitig erreichen können, ein Zeichen geben, dass sie noch einsteigen möchten.
Wo gibt es Doppelhaltestellen: